TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND e.V.

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November 2008

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Phayul, 13. Oktober 2008
www.phayul.com

Brief eines Studenten aus Amdo an die Menschen in aller Welt

Der folgende Brief wurde von einem Studenten aus der Region Amdo unter dem Pseudonym Rolang oder Zor verfaßt; abschließend drückt der Autor seine Hoffnung aus, daß er ins Englische übersetzt werde und bei internationalen Organisationen, den Vereinten Nationen und Tibet-Freunden auf der ganzen Welt Verbreitung finde.

Hier folgt der zweite Teil dieses Briefes. Der gesamte Brief, auch im
pdf-Format sowie in tibetischer Sprache, steht auf unserer Website unter
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2008/BriefRolang_Amdo_10.10.html

3. Die Menschen in Kham und in Tso-ngön (Provinz Qinghai), denen die verabscheuungswürdigen Täuschungsmanöver und grausamen Strategien der chinesischen Regierung bekannt waren, veranstalteten “Friedensmärsche”, um ihrer tiefempfundenen Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie Ausdruck zu verleihen, aber sogar dann noch wurden sie von der chinesischen Regierung als “Separatisten” und “Terroristen” hingestellt. Viele meiner tibetischen Brüder und Schwestern wurden bestialisch geschlagen und befinden sich noch heute in Haft (In der Region Kardze in Kham wurden die Nonnen von den chinesischen Soldaten so grausam geschlagen, daß etliche ihr kostbares Leben, verloren).

Viele Tibeter, Kinder, Alte, junge Leute, Frauen, an denen die Soldaten im Gefängnis ihre Mordlust und ihren Sadismus ausließen, gaben ihr Leben dahin für die Freiheit unseres Volkes und um der zukünftigen Generationen willen. Ein Tibeter berichtet über seine Zeit im Gefängnis: “Die Methoden, mit denen die chinesische Regierung unser Volk unterdrückt, sind unsagbar grausam. Doch was den Tibetern in den finsteren Gefängniszellen angetan wird, ist noch viel schlimmer. Als ich im Gefängnis war, sah ich, wie Soldaten die Tibeter schlugen und ermordeten; manche benutzten sie als Übungsobjekte für ihren Kampfsport; einige erstachen sie; andere pißten auf sie; wieder andere traten ihnen ins Gesicht und brachten sie dann um, viele wurden einfach erschossen.”

Das ist es, was man immer wieder von jenen zu hören bekommt, die sich in Haft befanden und mittlerweile wieder freigelassen wurden: die eindrucksvolle Schilderung von grausamer Unterdrückung und bestialischer Mißhandlung.

Am 16. März 2008 organisierten die tibetischen Bewohner, sowohl Mönche als auch Laien, an verschiedenen Orten der Provinz Qinghai, etwa in Rebkong und Chentsa, “Friedensmärsche” und andere Aktivitäten, mit denen sie sich aber
durchweg im Rahmen des Gesetzes bewegten. Die chinesische Regierung setzte diesen jedoch sogleich ein Ende. Heißt es aber nicht in der chinesischen Verfassung, daß die Gewalt in der Volksrepublik China (VRC) beim Volke liege und das Volk die Gewalt auszuüben habe?

Es besteht kein Zweifel, daß es sich bei dem jüngsten Volksaufstand um friedliche Protestaktionen handelte, durch die das tibetische Volk seiner Sehnsucht nach Freiheit, Demokratie und Achtung der Menschenrechte sowohl mit Worten als auch mit Taten Ausdruck verlieh und gegen eine korrupte Regierung protestierte, die diese Werte mit Füßen tritt und der Gerechtigkeit den Rücken gekehrt hat.

Aus Empörung über eine Regierung, die aus Weiß Schwarz macht und die Wahrheit in Lügen verkehrt, erhoben sich die Bewohner von Ngaba am 16. März 2008. Obgleich diese Menschen ihre Parolen “friedlich und im Namen des Dalai Lama” riefen, behauptete die Regierung, daß dies nichts anderes als ein Ausbruch von „Gewalttätigkeit, mutwilliger Zerstörung, Plünderei und Brandstiftung”, ein “Aufstand gegen die Partei” und “gegen das Gesetz der Volksrepublik China (VRC)” sei und schickte die Bewaffnete Volkspolizei gegen die Demonstranten los. Mehr als 20 Menschen verloren dabei ihr Leben. Unter den Opfern befanden sich die Schülerin Lhundrup Kyi, die auf ihrem Weg zur Schule erschossen wurde, Tashi, der sich selbst das Leben nahm und so fort, alles in allem 20 junge Männer und Frauen. Viele Einwohner von Ngaba wurden von der Bewaffneten Volkspolizei unmenschlich geschlagen; wieder andere wurden bei der Schießerei verletzt und verstarben später, weil die Krankenhäuser sich weigerten, ihre Wunden zu behandeln. Die chinesische Regierung erklärte der Welt, sie “gehe mit der Situation in Tibet behutsam um”, doch dieser “behutsame Umgang” bedeutete für uns Schläge, Mord und Haft. Die chinesische Regierung ging sogar soweit, diejenigen die den größten Respekt für die menschlichen Werte der Freiheit, der Demokratie, des Friedens und der Gleichheit haben, zu täuschen und das Festhalten an der Wahrheit als verwerflich hinzustellen und diejenigen, die es dennoch taten, anzugreifen.

Menschen so lange zu schlagen, bis sie tot sind, ist etwas, wovon man im 21. Jahrhundert nicht einmal mehr hören sollte. Es erinnert an die Ära der “Demokratischen Reformen” [dem kommunistischen Terror Ende der 50er Jahre]; doch sind die Tibeter in Tibet heutzutage nicht nur exakt den gleichen Unterdrückungs- und Ausbeutungsmechanismen und Mißhandlungen ausgesetzt wie während der „Demokratischen Reformen“, sie haben auch genau dieselbe Art von Schlägen und entsetzlichen Folterungen zu erleiden, wie man sie aus der Zeit der Kulturrevolution kennt. So also ist es um die “brüderliche Liebe zu den tibetischen Massen” und die “große Sorge“ um sie bestellt, von denen die Partei so gerne spricht.

In dem Artikel “Welche Rechte haben wir wirklich?” heißt es: “Ein Mann in den 40ern, der zu dem Shikalo Hauswesen in Charo Xiang in Ngaba gehörte, wurde unter falschen Beschuldigungen derart brutal zusammengeschlagen, daß er starb. Zwei Mönche des Klosters Kirti, Tösam und Jinpa, setzten im Gefängnis ihrem Leben lieber selbst ein Ende, als noch länger der Brutalität der Sicherheitskräfte ausgesetzt zu sein. Wir hörten, sie hätten Abschiedsbriefe hinterlassen, doch weit davon entfernt, daß diese Dokumente ihren Familien und Freunden übergeben worden wären, bekamen sie noch nicht einmal ihre Leichen zu sehen.

4. In ähnlicher Weise gab es große friedliche Protestmärsche, bei denen die Leute nach Freiheit für Tibet riefen, in der Präfektur Golok, in Taktsang Lhamo und Thangkor in Ngaba, in Achi, Jam-mé, Chungchu, Zungchu, Dzamtang, Kardze, Labrang, Amchok, Tsoe und so fort. Doch die chinesische Regierung stellte alle als Akte von “Gewalttätigkeit, mutwilliger Zerstörung, Plünderei und Brandstiftung” hin, und beantwortete sie mit Angriffen auf das tibetische Volk und falschen Beschuldigungen. An einem einzigen Tag wurden 19 Mönche aus Taktsang Lhamo, unter ihnen der 16jährige Soepa, verhaftet, die Klosterschule wurde geschlossen und sämtlichereligiösen Aktivitäten eingestellt. Drei Mönche des Klosters Jam-mé in Dzoegé, über 60 Mönche und Laien aus Thangkor und alle Mönche und Dorfbewohner des Dorfes Achi wurden verhaftet. Im Bezirk Chungchu wurden etwa 20 Studenten und 30 Mönche und Laien verhaftet, während in Ngaba 20 Personen getötet und ein großer Teil der Bevölkerung festgenommen wurde. Diese Zahlen wurden von Augenzeugen genannt, doch es hat vermutlich viel mehr Vorfälle gegeben, über die nichts bekannt geworden ist.

An Orten wie Labrang, Amchok und Tsoe schoß die Polizei mit Tränengas in die friedlich demonstrierende Menschenmenge und bedrohte sie mit ihren Waffen.

Als die Repressionen und die Übergriffe gegenüber dem tibetischen Volk jeden Tag schlimmer wurden, organisierten die Studenten des Northwest Nationalities Institute, die nicht mehr zuschauen konnten, wie die chinesische Regierung die Wahrheit in Lügen ummünzte und unschuldige Tibeter verhaftete, schlug und tötete, eine friedliche Demonstration unter dem Motto “Solidarität mit dem tibetischen Volk, für Demokratie und die Achtung vor dem Leben!” – Zum Zeichen der Trauer um ihre Landsleute, die niedergemetzelt, schlicht erschlagen oder erschossen wurden, und um der Sache unseres Volkes willen. Sie traten für eineinhalb Tage in einen Hungerstreik. Zur selben Zeit veranstalteten auch die Studenten der Central Nationalities University einen 4stündigen Hungerstreik, bei dem sie um die Tibeter trauerten, die um der Sache der Freiheit und Demokratie willen getötet wurden. Ähnliche Hungerstreiks organisierten auch die Studenten des Ausbildungsinstitutes für Lehrer in der Provinz Qinghai, der Southwest Nationalities University und des Ausbildungsinstituts für Lehrer in Barkham.

Diese Proteste der Studenten, die im Einklang mit dem geltenden Recht standen, richteten sich gegen eine Regierung, die die Rechte und Interessen ihrer nationalen Minderheiten mit Füßen tritt. Doch wieder setzte der Staat sie Ausbrüchen von „Gewalttätigkeit, mutwilliger Zerstörung, Plünderei und Brandstiftung“ gleich. Die Staatsmacht fiel über die Studenten her und viele wurden verhaftet. Es wurden Studenten des Ausbildungsinstitutes für Lehrer in der Provinz Qinghai und 14 Studenten aller Klassen des Barkham Institutes festgenommen. Unter ihnen befanden sich Konchok und Losang aus Ngaba; Rinchen Dorje und Drolma Chap aus Dzoege, Boechung aus Chung, und so fort. Einige dieser Studenten werden, wie beispielsweise Sadruk, einer der Studenten aus dem letzten Studienjahr, durch die Schläge, die ihnen versetzt wurden, für immer verkrüppelt bleiben. Es heißt, daß die verhafteten Studenten zu
lebenslanger Haft verurteilt wurden. Fortsetzung folgt...

Übersetzung: Melanie Pelka, Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching

Gedanken über die Zukunft Tibets - Wangpo Tethong Jona/Schweiz, 25. Oktober 2008

Liebe Landsleute!
Angesichts der bevorstehenden Sonderkonferenz der Tibeter und Tibeterinnen in Dharamsala ist es ein guter Zeitpunkt, Euch einige Ideen über die nun einzuschlagende Richtung des tibetischen Freiheitskampfes vorzutragen. Die Aufgabe, die in den kommenden Wochen
bis zum 22. November 2008 vor uns liegt, ist klar. Es ist von äusserster Wichtigkeit, die gegenwärtige Situation nüchtern zu analysieren, eine Strategie auszuarbeiten, um den politischen Stillstand zu überwinden, die durch die ergebnislosen sino-tibetischen Gespräche entstanden ist, den Freiheitskampf zu erneuern und der internationalen Gemeinschaft einen Fahrplan für die Lösung der Tibet-Frage vorzulegen.

Eine umfassende Revision unserer Politik ist erforderlich, und eine solche kann nur erfolgreich sein, wenn ihr konkrete politische Handlungen folgen. In einigen parlamentarischen Demokratien würde eine solche Lage wie die, in der wir uns befinden, sogar sofortige Neuwahlen erforderlich machen. Bei der kommenden Sonderversammlung sollte ein solcher Schritt ernstlich in Erwägung gezogen werden.

Wir können uns glücklich schätzen, SH den Dalai Lama als unser Oberhaupt zu haben, der nachdrücklich und unaufhörlich betont, wie wichtig es ist, bei unseren Bemühungen im Hinblick auf eine Lösung für die Zukunft unseres Volkes ein ganzheitliches Bild der Lage Tibets zu bewahren. Ich hoffe, dass die folgende Analyse und die Schlussfolgerungen seinem Bestehen auf einer ganzheitlichen Herangehensweise gerecht werden sowie den Ernst der Lage, in der wir uns befinden, deutlich machen, so dass sie im Hinblick auf den Kurs, den wir für unsere Handlungen einschlagen sollten, Eure Unterstützung finden wird.

Wir alle sind uns darüber klar, dass der jetzigen Führung der tibetischen Exilregierung die Riesenaufgabe aufgebürdet wurde, eine politische Lösung für die Zukunft Tibets zu finden und dass sie jede nur mögliche Anstrengung unternommen hat, um eine „einvernehmliche Atmosphäre“ zu schaffen – dem Eckstein der Methode des Mittleren Weges –, damit die chinesische Führung positiv reagieren könne. Viele von uns hofften, dass unsere weitreichenden Zugeständnisse schliesslich ein positives Ergebnis zeitigen würden. Aber die Wirklichkeit ist die, dass bisher kein nennenswerter Fortschritt gemacht wurde und die tatsächliche Lage in Tibet sich stattdessen weiter verschlechtert hat.

Man kann getrost annehmen, dass die tibetische Regierung damit rechnete, dass eine Kombination von politischem Druck und Kompromissbereitschaft zu einem gewissen Fortschritt führen würde. Die Monate und Jahre vor der Olympiade im August 2008 stellten ein einzigartiges taktisches Szenario dar, wie wir es uns alle erhofft hatten und auf das wir hingearbeitet haben: Während die tibetische Seite eine Reihe von Erklärungen abgab, um eine freundliche Atmosphäre zu schaffen, verbesserte sich international die Aufmerksamkeit gegenüber der Lage in Tibet und der Druck auf die chinesische Regierung wuchs angesichts der zu jener Zeit noch bevorstehenden Olympiade.

Der internationale Druck vermehrte sich sichtlich nach der historischen Erhebung in Tibet und erreichte seinen Höhepunkt während des Olympischen Fackellaufs. Doch statt einer Verbesserung der Lage, wurde die Repression in Tibet schlimmer und die diplomatischen Initiativen SH des Dalai Lama wurden im Juni 2008 wieder einmal glatt abgelehnt. Die Beleidigungen und Verleumdungen gegen das tibetische Oberhaupt wurden wiederholt. Da sie sich darauf verlassen konnte, dass im grössten Teil der Welt die Geschäftsinteressen ausschlaggebend sind, wartete die chinesische Führung in letztlich grosser Gelassenheit auf das Ende der Spiele.

2007 wurde ein neues Zentralkomitee der KPC gewählt. Doch eines wurde schnell klar: Wenn es um Tibet geht, folgt die neue Führung in Peking einfach der alten politischen Linie. Unglücklicherweise ist in der chinesischen Führung keine Fraktion in Sicht, die einen politischen Prozess einleiten würde, der zu einer Lösung für Tibet führen könnte. Andererseits ist die alte Garde der Tibet-Experten in der KP, die sich der Tibet-Sache noch ein wenig verbunden fühlte, machtlos oder gestorben. Von der Warte eines amtierenden chinesischen Staatsführers gewinnt nichts man beim Versuch, die Tibetfrage ernsthaft zu lösen, während das Risiko, die nationale Einheit zu gefährden und alles zu verlieren, wozu auch seine eigene politische Zukunft zählt, riesengross ist.

Ebensowenig haben die Präsidentschaftswahlen in Taiwan im März 2008 die erhofften günstigen Resultate gebracht. Der falsche Kandidat gewann. In der Tat wurde Peking für seine harte Position gegenüber Taiwans Unabhängigkeit belohnt. Ein Mann aus den Reihen der Guomingdang, der sich zu der Ein-China-Politik Pekings bekennt, wurde Präsident.
Für die tibetische Führung war es klug, abzuwarten und zu beobachten, wie die neue Führung der KP sich gestalten würde, wie die Pekinger Olympischen Spiele und die Präsidentenwahlen in Taiwan die politischen Perspektiven veränderten. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, um zu einer richtigen Einschätzung der Situation zu kommen.

Warum antworten die Chinesen nicht? Während einige argumentieren, der Grund sei Pekings Mangel an Vertrauen in die Position der Tibeter und SH des Dalai Lama, stimme ich persönlich dem nicht zu. Menschliche oder persönliche Faktoren sind irrelevant, wenn es um Nationen geht. Hier spielen ausschliesslich politische Interessen eine Rolle.
Die Geschichte der letzten 20 Jahre lehrt uns, dass die Position der chinesischen Führungsspitze durchaus sinnvoll ist, soweit es um den Schutz ihrer Interessen geht. Und bis zu einem gewissen Grad, wenn wir die Floskeln über die Freundschaft zwischen dem chinesischen und tibetischen Volk beiseite lassen, müssen wir das Folgende anerkennen: Die Chinesen waren konsequent in ihrer Politik und darüber hinaus erfolgreich beim Schutz ihrer nationalen Interessen, handele es sich nun um die Aufrechterhaltung der territorialen Integrität, die Kontrolle der Minoritäten oder die Sinisierung des tibetischen Hochplateaus.
In den gerade vergangenen Jahren gelang es den Chinesen obendrein, ein politisches Spiel zu spielen, das die Grundlagen unserer Politik erschüttert hat, denn sie vermochte sich der Welt als wirtschaftlich erfolgreich und für den Dialog und Menschenrechtsfragen offen darzustellen. Jede Konzession, die wir machten, schuf weitere Verwirrung in unserer Gemeinschaft und hat sogar Zweifel an der politischen Führung des Dalai Lama und der derzeitigen Tibetischen Regierung-im-Exil hervorgerufen. Tibet-Aktivisten, die aus Tibet gekommen sind, sowie viele unserer langjährigen westlichen Unterstützer sind immer verwirrter geworden, wenn die tibetische Regierung sie aufforderte, nicht gegen China oder die Olympischen Spiele zu protestieren.
Sind wir Tibeter denn erfolgreich darin, unsere eigenen Interessen zu schützen? Sind wir unserem Ziel einer Lösung durch Verhandlungen näher gekommen?

Strategie für die kommenden 30 Jahre
Heute, über 20 Jahre nach Strassburg, müssen wir die Tatsache anerkennen, dass die chinesische Regierung ganz deutlich weder gewillt ist, einen Prozess einzuleiten, der zu mehr Freiheit für das tibetische Volk führt, noch die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet zuzulassen. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass wir der Situation gegenüberstehen, während der Lebenszeit des Dalai Lama zu keiner Lösung mit den Chinesen zu kommen. Als Nation und als Volk sollten wir auf eine solche Lage vorbereitet sein, der Ansatz des Mittleren Weges sollte angepasst werden und wir sollten uns auf eine solide Strategie einigen, die uns als Volk für die kommenden 30 Jahre oder länger Halt verleihen wird.

Die gesamte Ausgangssituation für die Erarbeitung einer Strategie hat sich verändert, es geht nicht mehr darum eine Lösung zu finden, solange Seine Heiligkeit der Dalai Lama am Leben ist, sondern darum, das politische Überleben für eine unbestimmte Zeitspanne zu sichern, den Zusammenhalt der Bewegung und die Intensivierung des Widerstandes in Tibet. Es wäre ein historischer Fehler, so weiterzumachen wie bisher.

In der Tat sind wir nicht vollkommen unvorbereitet, und es gibt eine Menge Gründe, um optimistisch zu sein. Der Wille der Tibeter in Tibet hat in seiner Stärke nicht nachgelassen. Wir haben ein politisches System im Exil aufgebaut und erfolgreich unser kulturelles Erbe verteidigt und wir bewahren es nicht nur weiter, sondern wir sind auch dabei, die tibetische Identität in einer sich rasch wandelnden Welt neu zu definieren. Letzten Endes haben wir eine Menge Freunde und sogar ein paar Regierungen rund um die Welt gewonnen, die Sympathie für unsere Sache zeigen und anerkennen, dass wir es ernst damit meinen, einen Dialog auf der Grundlage der Versöhnung und des Kompromisses zu führen.

Die Sonderversammlung im November
Die vornehmliche Aufgabe für die Konferenz im November ist, den Weg zu einem Wandel in der Politik zu bahnen, um den strategischen Herausforderungen gewachsen zu sein. Es wäre wichtig, sich auf eine Reihe von gemeinsamen, alles beinhaltenden Zielen zu einigen, eine klare Richtung zu setzen, die diversen Fraktionen unserer Gemeinschaft zu einigen und unsere Absicht zu wiederholen, enge Kontakte zu jenen zu pflegen, die unter chinesischer Herrschaft leben. Schliesslich sollte eine revidierte Strategie formuliert werden, die auf jenen Prinzipien basiert, die internationale Anerkennung geniessen und unseren Freiheitskampf unterstützen.

Es wäre offensichtlich falsch, einfach weiterhin der Schaffung einer „einvernehmlichen Atmosphäre“ oberste Priorität zu einzuräumen und die inspirierende Kraft der Idee der tibetischen Eigenstaatlichkeit und des Rechtes uns selbst zu regieren, so wie es von den Tibetern in Tibet zum Ausdruck gebracht wurde, beiseite zuschieben.

Auf der anderen Seite gibt es vielleicht Leute, die der Ansicht sind, dass jetzt die Zeit gekommen sei, um vollständige Unabhängigkeit zu fordern. Der Ruf nach Unabhängigkeit würde jedoch nicht helfen, uns zu einen und den Dalai Lama, der wiederholt deutlich machte, dass er keine Unabhängigkeit anstrebt, von uns politisch entfremden. So etwas können sich die Tibeter einfach nicht leisten. Wir brauchen SH den Dalai Lama dringender als je zuvor.

Eine bei dem Treffen im November verabschiedete Resolution und eine separate Erklärung des Dalai Lama, in der er das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung als unser politisches Ziel einfordert, sowie das Recht, dafür zu kämpfen, könnten aus der Sackgasse herausführen, in der wir uns befinden. Diese Erklärungen sollten über die Idee einer kulturellen Autonomie, wie sie von der chinesischen Verfassung vorgegeben wird, hinausgehen und unsere politischen Rechte deutlich machen, die für jede Nation und jedes Volk universal sind. Dies sind Konzepte, die sogar in dem Fünf-Punkte Friedensplan und den Strassburger Vorschlägen enthalten sind.

Verdoppeln wir unsere politischen Aktivitäten!
Ich habe der in unserer Gemeinschaft weitverbreiteten Auffassung stets widersprochen, dass es der einzige Weg um die negativen Auswirkungen der Besetzung Tibets durch die VRC zu bekämpfen sei, in erster Linie eine Lösung der Tibet-Frage durch Verhandlungen herbeizuführen. Das wäre eine vernünftige Position, wenn es auf chinesischer Seite einen echten Partner gäbe, der nicht nur willig wäre, Gespräche zu führen, sondern dies auch aufrichtig täte. Die Lage ist aber gerade umgekehrt. Sich auf die Resultate eines imaginären Dialogs zu stützen, würde jene Aktivitäten blockieren, die uns als Bewegung stärken und uns neue Freunde auf der internationalen Bühne gewinnen könnten.
Durch Warten gewinnen wir nichts. Was hindert uns daran, in Tibet kontinuierlich öffentliche Proteste gegen die unglückselige Eisenbahnlinie, das ungerechte Schulsystem, die Vertreibung der Nomaden aus ihren angestammten Weidegründen, die Sinisierung Tibets zu organisieren? Das lässt sich doch mit den Prinzipien unseres Kampfes und den Wunsch nach einer friedlichen Lösung vereinbaren? Es gibt, wie historische Bespiele uns lehren, einen Weg, die Bewegung zu stärken und die Vorbedingungen zu schaffen, um eine „Atmosphäre“ für jeden politischen Prozess, der zu einer Lösung durch Verhandlungen führt, entstehen zu lassen.

Es gibt keinen Grund, warum die Gesandten nicht nach China reisen sollten. Aber wir müssen sofort die Erwartungen herabschrauben und ihnen eine definierten Rolle in einer neuen Strategie zuweisen. Die Auffassung, in der nahen Zukunft zu einer Lösung durch Verhandlungen zu kommen, sollte fallen gelassen werden. Zukünftige Treffen sollten stattfinden, um Informationen auszutauschen und konkrete Fragen zu besprechen wie das Schicksal der politischen Gefangenen, die religiöse und politische Lage in Tibet usw. Der Dialog muss unseren politischen Zielen dienen und nicht umgekehrt.

Ich halte den Schluss für falsch, dass eine Umorientierung oder Verschiebung der gegenwärtigen Dialogbemühungen uns in ein politisches Niemandsland bringen würde. Es gibt grosse Bereiche politischer Aktivitäten, die wir in den letzten Jahren nicht erforscht und vernachlässigt haben. Unter tibetischen Offiziellen kann das Gefühl beobachtet werden, dass jede Kollaboration mit Tibetern in Tibet oder Unterstützung für politische Aktivitäten in Tibet einer „einvernehmlichen Atmosphäre“ kontraproduktiv sei. Leider hat die tibetische Exilregierung die Kontakte in Tibet auf ein Ausmass reduziert, dass es, als der Aufstand im März 2008 ausbrach, kaum Pläne für Aktivitäten und keine Kontakte in Tibet gab, die uns Bilder und Information über die Lage in Tibet hätten liefern können. Das muss geändert werden. Wir brauchen starke und aktive Kontakte in Tibet.

Neue Initiativen auf der internationalen Bühne
Indem wir das Freiheitsprinzip, das im grundlegenden Recht eines jeden Volkes auf Selbstbestimmung enthalten ist, in den Mittelpunkt unserer politischen Forderungen rücken, verwenden wir eine Sprache, die sich an einem politischen Begriff orientiert, der international geläufig und in der historischen Erfahrung vieler Dritt-Welt-Länder verwurzelt ist.
Viele Jahre lang war die erste und letzte Forderung der tibetischen Vertreter der Dialog.
Tibetische Vertreter waren so fixiert auf den Dialog, dass die anderen Fragen in den Hintergrund traten. Das muss anders werden. Eine Revision, wie die vorgeschlagene, würde den Weg für ein Engagement ausländischer Gruppen und Regierungen auf lange Sicht ebnen, es würde den Umfang der politischen Themen von den lokalen Rechten des tibetischen Volkes bis hin zu internationalen Initiativen erweitern, einschliesslich eines von der UN begleiteten Fahrplans zur Freiheit.

Diese Themenvielfalt innerhalb des Rahmens des Selbstbestimmungsrechts eröffnet uns neue Möglichkeiten in den USA, Europa und selbst in China, sie ermöglicht uns den Zugang zu internationalen Gremien wie den vernachlässigten UN und liefert uns eine kontinuierliche Reihe von Argumenten und neue Verbündete. Die vielfältigen Vorteile des Selbstbestimmungsrechts als eines politischen Rahmenwerks wurden in der Tibeter-Gemeinschaft vielmals besprochen, und es ist unnötig sie zu wiederholen. Aber da ist ein bemerkenswerter Punkt, der der Erwähnung bedarf. Das Selbstbestimmungsrecht schliesst eine Option über den zukünftigen Status Tibets nicht aus, während sie eine Reihe von rechtlichen Grundsätze enthält, die internationale Akzeptanz geniessen und vielen Völkern als ein Sprungbrett zur Freiheit dienten.

Stärkung der Bewegung
Stellt Euch nur vor, was passieren würde, wenn der Dalai Lama nicht mehr unter uns wäre und die Grundsätze unseres Kampfes dieselben bleiben wie sie jetzt sind! Die Führung in Peking könnte leicht Unstimmigkeiten und Meinungsverschiedenheiten in unserer Gemeinschaft säen, indem sie einigen Fraktionen einige günstige Bedingungen oder einen separaten politischen Deal anböte. Sie braucht nicht einmal etwas Konkretes anzubieten, es würde genügen, ein Gerücht in Umlauf zu setzen. Um solchen bedrohlichen Szenarien entgegenzuwirken, muss SH der Dalai Lama unsere politischen Forderungen konsolidieren und deutlich formulieren, was sein politisches Vermächtnis für das tibetische Volk ist.

Aus unerklärlichen Gründen hat die tibetische Exil-Administration stets betont, wie wichtig es sei, die Zivilgesellschaft und die Aktivitäten der Exil-Administration von einander getrennt zu halten. Gewiss muss eine Unterscheidung getroffen werden, aber in den letzten Jahren ist das für einige Mitglieder unserer Gemeinschaft immer bedenklicher geworden. Die gegenwärtige Politik hat sich so sehr abgehoben von den politischen Realitäten, dass sogar die begrenzte oder temporäre Kooperation zwischen der Administration in Dharamsala und dem Rest der Exilgemeinschaft oftmals Kopfschütteln hervorruft.

Für die Zukunft ist es unsere wichtigste Aufgabe, unsere politischen Strukturen am Leben zu erhalten, die Einheit und unseren Geist als Freiheitsbewegung aufrechtzuerhalten, die Frage der Nachfolge des Dalai Lama zu klären und unsere Aktivitäten in Tibet zu verdoppeln. Wir müssen unser eigenes Volk innerhalb und ausserhalb Tibets zum politischen Engagement bewegen, die Jugend zur Tat ermutigen, aktiv jene in Tibet unterstützen, die auf gewaltlosem Wege gegen die chinesische Staatsmacht kämpfen, und ihnen zeigen, dass unsere Solidarität nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern echt gemeint ist.

Das tibetische Volk hat ein demokratisches Recht darauf, politische Alternativen vorgelegt zu bekommen, und es ist gleichfalls das demokratische Recht der Tibeter, für einen Wandel zu stimmen. Ich persönlich glaube an die Kraft des Willens des tibetischen Volkes und appelliere an die Delegierten zu der Sonderkonferenz in Dharamsala, uns von unseren selbstauferlegten Beschränkungen zu befreien und den Kampfgeist des tibetischen Volkes für Freiheit und nationale Selbstbestimmung von neuem zu entzünden.

Wangpo Tethong
Jona/Schweiz, 25. Oktober 2008

Lieber Wangpo,

ich wünsche dem tibetischen Volk endlich die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht das ihm schon immer zusteht und durch die völkerrechtswidrige Annexion durch China vorenthalten wird.

Es ist nun wirklich an der Zeit alle Kräfte zu bündeln, diese gezielt einzusetzen um dieses Unrecht zu beenden. Zu beenden sind auch die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen die unerträglich sind und Chinas "Gesicht" zur Fratze werden ließ, diesbezüglich gibt es nichts mehr zu wahren!
Es genügt nicht mehr die fraglichen Ergebnisse der sino-tibetischen Dialoge abzuwarten sondern vielmehr aktiv zu werden und den politischen Druck zu erhöhen. National und International ist es unabdingbar jede Möglichkeit zu nutzen und Klartext mit den in den jeweiligen Regierungen handelnden Personen einerseits zu reden sowie klare Haltungen und Handlungen einzufordern. Demonstrationen im öffentlichen Raum, immer wenn Delegationen Wirtschafts,- Kultur oder sonstige Vereinbarungen treffen sind notwendig. Tibet muss als Thema medial noch stärker in den Fokus treten, dass das Schicksal unübersehbar wird und es den Stellenwert erhält, den andere ähnlich geartete Themen längst haben.
Es ist Zeit Schluss zu machen mit jedweden Konzessionen. Kein Warten auf Gesten und Symbole mehr - gemeinsames Handeln. Allein zielorientiertes Handeln, konzertierte Aktionen und klare Forderungen sind zielführend. Ich wünsche den Teilnehmern der Sonderkonferenz die Stärke, Kraft, die Entschlossenheit und den Willen eine gemeinsam getragene friedfertige Lösung zu finden, um China zu bewegen sich von seiner auf lange Sicht selbstzerstörerischen Haltung abzuwenden und zu einem echten Miteinander zu bewegen, das zum Ziel der vollständigen und zeitlich absehbaren sowie überfälligen Selbstbestimmung führt.

berndjfertig, wuerzburg

Tibet-Frage - 7. November 2008

Tür zum Dialog mit Dalai Lama bleibt immer offen

Vor kurzem wurden in Beijing private Vertreter des Dalai Lama empfangen. Ihnen wurden die Errungenschaften Chinas im allgemeinen sowie die Prosperität und nationale Gebietsautonomie Tibets innerhalb Chinas nähergebracht. Die Tür steht zum Dialog mit Dalai Lama immer offen.

Lodi Gyari und Kelsang Gyaltsen, zwei Vertreter des Dailai Lama, wurden vor kurzem in Beijing empfangen. Der stellvertretende Vorsitzende des Landeskomitees der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (PKKCV), Du Qinglin, begann mit einem Exkurs über die Erfolgsgeschichte des Sozialismus chinesischer Prägung und seiner Errungenschaften.

Prosperierendes Tibet. Du erzählte den beiden Exiltibetern von den Erfolgen Beijings bei der Austragung der Olympischen und der Paralympischen Spiele 2008, der Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung Chinas im allgemeinen und im tibetischen Autonomiegebiet im besonderen sowie von der Katastrophenhilfe nach Erdbeben und Schneestürmen in Tibet. "Wir haben verschiedene Schwierigkeiten und Herausforderungen gemeistert. Neue Erfolge bei Reform und Entwicklung sowie bei der sozialistischen Modernisierung wurden erzielt, weil wir am Entwicklungsweg des Sozialismus chinesischer Prägung festgehalten haben," erklärte Du. Die friedliche Entwicklung Chinas sei im Strom der Geschichte unaufhaltsam. Die Tatsache, dass Tibet in der großen Familie Chinas kontinuierlich Prosperität erziele und Fortschritte mache, sei offensichtlich.

Keine Abspaltung zulassen. Das Festhalten an der Führung Chinas durch die Kommunistische Partei, dem Entwicklungsweg des Sozialismus chinesischer Prägung und der Politik der nationalen Gebietsautonomie, die in der chinesischen Verfassung festgelegt sei, sei auch die größte politische Tatsache in Tibet, fuhr Du fort. "Alle Organisationen und Einzelpersonen müssen sich an die Verfassung und das Gesetz über die nationale Gebietsautonomie halten. Das Interesse des Landes und des chinesischen Volks stehen über allem. Die Einheit Chinas und der Zusammenhalt des Volks muss tatkräftig bewahrt werden. Die Politik der nationalen Gebietsautonomie ist eine konkrete Repräsentation der Einzigartigkeit der chinesischen Staatsstruktur. Sie unterscheidet sich vom Föderalismus oder der Konföderation von Ländern in anderen Teilen der Welt. Die nationale Gebietsautonomie ist die fundamentale Politik Chinas im Bezug auf die Nationalitäten. Sie unterscheidet sich von der Politik "Ein China, Zwei Systeme", die in Hong Kong und Macao gilt. Die nationale Gebietsautonomie ist eine organische Zusammenschließung der nationalen Autonomie und der regionalen Autonomie. Alle Aktionen unter dem Banner der "echten nationalen Autonomie", die das Volk spalten und seinen Zusammenschluss beschädigen, sind verboten", fügte Du hinzu.

Dalai Lama soll politischen Standpunkt anpassen. Du wies die Vertreter Dalai Lamas darauf hin, dass die Bewahrung der Einheit Chinas und derterritorialen Integrität zu keiner Zeit und in keiner Lage verändert werden dürfe. Eine "Unabhängigkeit" Tibets sei insofern nicht möglich, weder eine "halbe Unabhängigkeit" noch eine „getarnte Unabhängigkeit“. Der Dalai Lama müsse den Verlauf der Geschichte respektieren und den Tatsachen ins Gesicht sehen. Er solle seinen politischen Standpunkt daher anpassen. Zudem forderte Du im Rahmen seines Vortrags den Dalai Lama auf, Gewaltakte oder Aktivitäten in Hinblick auf eine sogenannte "Unabhängigkeit Tibets" und eine Abspaltung von China weder zu organisieren noch zu unterstützen. Er solle seinem Versprechen verfolgen und geeignete Bedingungen für Fortschritte in den Gesprächen schaffen.

Die Tür zum Gespräch bleibt offen. Du wies darauf hin, dass die Politik der chinesischen Zentralregierung gegenüber Dalai Lama konsequent und deutlich sei. Die Tür zum Gespräch bleibe offen. Trotz der gewaltsamen Unruhen vom 14. März in Lhasa habe die Zentralregierung in diesem Jahr bereits dreimal die privaten Vertreter von Dalai Lama nach China zum Gespräch eingeladen. Das habe die Ehrlichkeit und die Großzügigkeit der Zentralregierung gezeigt. Er hofft, dass Dalai Lama eine Entscheidung treffen würde, die gut für das Land, das Volk, die Geschichte und für ihn selbst ist.

Quelle: Xinhua
http://german.china.org.cn/txt/2008-11/07/content_16730603.htm

Tenzin D. Sewo (Mr)
Special Assistant

Envoy of H. H. the Dalai Lama
P.O. Box
CH-8036 Zurich
T +41 79 349 24 48
F +41 43 536 29 09
www.dalailama.com
www.tibet.net

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