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16. Februar 2006

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TID-Newsletter 16-02-2006
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Inhalt: China spielt mit den Menschenrechten - die Olympischen Spiele von Peking
2008
1. Tibeter wegen Olympiaprotest zu Gefängnis verurteilt
2. Olympische Flamme mit Protest empfangen
3. Tibetischer Protest in Turin - Hungerstreik tibetischer Exilanten vom 10.-26.2.
4. Tibeter und Unterstützer am nationalen China-Ski-Final
5. Peking sorgt für den Ernstfall vor
6. Protest gegen die Wahl der Tibet-Antilope zum Olympia Maskottchen
7. China zensiert auch in Deutschland
8. Lauf für Tibet
9. In eigener Sache

7. Februar 2006
(Peking) Eine Menschenrechtsgruppe hat heute gemeldet, dass ein chinesisches Gericht fünf tibetische Mönche und Nonnen ins Gefängnis geschickt hat, weil sie gegen Chinas Kontrolle über Tibet und die Durchführung der Olympischen Spiele 2008 sind. Die Tibeter aus der Provinz Gansu im Westen Chinas wurden im Mai 2005 verhaftet, weil sie Schriften verteilten, die die Unabhängigkeit Tibets verlangten.
Quelle: Reuters

6. Februar 2006
(Briancon) Eine Gruppe von französischen Unterstützern hat heute morgen mit tibetischen Flaggen und einem Transparent ("Reicht die Flamme nicht nach Peking weiter") gegen die Olympischen Spiele 2008 protestiert. Anlass war der Lauf mit der Olympischen Flamme, die auf ihrem Weg nach Italien war. Lokale Zeitungen zeigten sich interessiert an dieser Aktion, die von mehr als 500 Menschen wahrgenommen wurde.
Quelle: 2008-Free Tibet

6. Februar 2006
Tibetische Exilanten werden während der Olympischen Spiele in Turin einen Hungerstreik gegen die chinesische Regierung durchführen, die 2008 Gastgeber ist. Die Tibeter haben heute in Turin auf der Piazza Palazzo di Citta einen friedlichen Protest durchgeführt und kündigten an, dass ihr Hungerstreik vom 10. bis zum 26. Februar dauern werde. "Dieser Protest ist nicht gegen das chinesische Volk gerichtet, sondern gegen die Politik der Regierung", sagte Cheophel Tamdin, einer der Hungerstreiker zu Reuters.
Quelle: Reuters, Ossian Shine

3. Februar 2006
(Titlis/Zürich) Aktivisten vom Verein Tibeter Jugend in Europa und von der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetischen Freundschaft protestierten gemeinsam während dem Final der besten chinesischen Amateur-Skifahrer auf dem Titlis-Berg in der Schweiz. 30
Skifahrer aus China, darunter einige Prominente wie der ehemalige Olympiasieger Donghua Li, bestritten dieses Finale. Im Vorfeld wurden drei Ausscheidungsrennen in Peking gefahren. Der Anlass, welcher von China und Schweizer Tourismus organisiert wurde, wurde von über 20 Journalisten, Fotografen und Kameraleuten besucht. Die Aktivisten präsentierten Tibet-Flaggen und zwei große Banner, auf denen "FREE TIBET" und "Protest in Peking" in chinesischer Sprache stand. Zum Abschluss fuhr ein tibetischer Snowboarder über die Rennpiste und verteilte rote Farbe, welche die Unterdrückung und willkürliche Hinrichtungen von Tibetern durch die chinesische Regierung symbolisierte.
Quelle: Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE)

26. November 2005
Die Olympiastadt Peking hat knapp 1000 Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele sein Sicherheitskonzept vorgestellt. In einem abgeschotteten Vorort der Metropole simulierte die Polizei ihr Vorgehen bei Geiselnahmen, Anschlägen und Krawallen. Nach der Vorführung unterstrich Pekings Polizeipräsident Ma Zenchuan, dass er für die Sicherheit der Athleten und Zuschauer bei den kommenden Spielen in der Millionenmetropole garantiere. "Peking ist eine Stadt mit wenig Kriminalität. Die öffentliche Ordnung ist bei Olympia 2008 garantiert", sagt Zenchuan. Er wich allerdings Fragen aus, in welchem Umfang friedliche Demonstrationen geduldet würden. Sorgen bereiten den Sicherheitsexperten vor allem muslimische Rebellen aus der Region Xianjiang im Nordwesten, die von Peking für mehrere Bombenanschläge verantwortlich gemacht werden. Proteste im Umfeld der Spiele werden von Anhängern der Sekte Falun Gong oder Unterstützern der Unabhängigkeit Tibets befürchtet.
Quelle: Reuters

11. November 2005
(London) Das Pekinger Olympia Vorbereitungskomitee (BOCOG) gab heute, 1000 Tage vor dem Beginn der Spiele, die Wahl der offiziellen Maskottchen bekannt. Tibeter und ihre Unterstützer auf der ganzen Welt haben gegen die Wahl der Tibet Antilope in den Kreis der fünf Maskottchen für die Spiele 2008 protestiert. Sie beanstandeten, dass der Chiru (tib. Name für Antilope) ein tibetisches Tier sei und nicht für die chinesische Propaganda und ihren Anspruch auf das von China besetzte Tibet missbraucht wird. In einer offiziellen Presseerklärung verwies die International Tibet Support Network (ITSN) darauf, dass der Chiru durch das Eisenbahn-Projekt Lhasa-Golmud in seinem Überleben gefährdet sei.
Quelle: ITSN

12. Oktober 2005
(Hamburg) Tibeter Protest angehalten während des Fussball-Länderspiel Deutschland - VR China / Während des Fussball-Länderspiels Deutschland-China wurden 22 junge Tibeter, Tibeterinnen und deutsche Unterstützer verboten Tibet Fahnen zu zeigen.
Mit tibetischen Nationalflaggen protestierten sie gegen die Machthaber in China, die die 2008 Spiele dazu missbrauchen, der Welt das Bild eines friedlichen Chinas vorzugaukeln.
Quelle: Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE)

18. September 2005
(Zürich) Rund 20 Tibeter, Tibeterinnen und Freunde haben sich dieses Jahr für den Greifenseelauf gemeldet, um für die Tibet Olympia 2008 Kampagne zu starten. Der Internationale Greifenseelauf ist der wichtigste Halbmarathon in der Schweiz. Sie liefen mit T-Shirts, auf denen Stickers mit dem Kampagnen Logo befestigt waren. Ins Ziel liefen sie mit der tibetischen Flagge ein. Der Anlass st ein gutes Beispiel wie sich Grassroot Aktivitäten mit Fundraising verbinden lassen.
Quelle: www.2008-FreeTibet.org

9. In eigener Sache
Die Regionalgruppe Berlin sucht noch einen HTML versierten Menschen, der ehrenamtlich oder günstig Geburtshilfe bei der geplanten Homepage der Gruppe leisten kann. Interessenten melden sich bitte bei "office@tibet-initiative.de

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