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Betreff: Presseerklärung: ICT fordert Treffen zwischen Hu Jintao und Dalai Lama/ Bundesregierung soll Tibet-Problem offen ansprechen
Bundesregierung soll Tibet-Problem offen ansprechen
http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=213
10. November 2005
Berlin. Die Exil-Tibeter werden die ersten sein, die am Donnerstag (10.November) gegen den zweitägigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidentenihre Protestflaggen schwenken werden. Denn sie verbindet eine leidvolleGeschichte mit dem chinesischen Oberhaupt. „Vor seiner Wahl zumPräsidenten war Hu Jintao von 1988 bis 1992 Parteisekretär in Tibet“,betonte Dechen Pemba, Sprecherin der International Campaign for TibetDeutschland e.V. (ICT) „Dort ließ er im Jahre 1989 eine friedlicheDemonstration der Tibeter mit Militärgewalt blutig niederschlagen. Mehrals hundert Tibeter verloren dabei ihr Leben. Anschließend ließ er inTibets Hauptstadt Lhasa das Kriegsrecht für 14 Monate ausrufen.“
Grund genug für die weltweit arbeitende International Campaign for Tibetam heutigen Tag, ihre Unterstützer zu einer Mahnwache vor demBrandenburger Tor aufzurufen. Außerdem appelliert ICT an die künftigeBundesregierung, besonders an die designierte Kanzlerin Angela Merkel, inGesprächen mit Hu Jintao das Tibet-Problem offensiv anzusprechen. Indiesem Zusammenhang fordert ICT die Bundesregierung auf, Hu Jintao voneinem Treffen mit dem Dalai Lama zu überzeugen.
Bisher hätten vier Gespräche zwischen dem tibetischen Sondergesandten undchinesischen Regierungvertretern stattgefunden, das letzte im Sommer 2005.„Nun ist es an der Zeit, ein historisches Treffen zwischen dem Dalai Lamaund Hu Jintao zu unterstützen und über eine friedliche Lösung desTibet-Konfliktes konstruktiv zu verhandeln“, so die Sprecherin der ICT.Schließlich verfüge Hu Jintao aus seiner eigenen Zeit als Parteisekretär in Tibet über umfangreiche Kenntnisse der politischen, menschenrechtlichenund wirtschaftlichen Situation auf dem „Dach der Welt“.
Kontakt:
Dechen Pemba: 0178 8026653
Lebenslauf - Staats- und Parteichef Hu Jintao
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