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Peking (rpo). Beim Thema Eisenbahn will China viel stärker mit Deutschland zusammenarbeiten. Das Land sei an einer "strategischen Zusammenarbeit" interessiert, hieß es beim Besuch von Kanzler Schröder und Verkehrsminister Stolpe. Der Eisenbahnminister von China hat auch schon konkrete Vorschläge und drückt bei der Kooperation aufs Tempo.
Delegationskreise sprachen von einem "positiven Signal an die Industrie". Die Gespräche "seien noch nie so konkret und so positiv gewesen". "Es ging nur noch um das Tempo", sagte ein Mitglied der Delegation.
Es sei noch "offen", ob die deutsche Magnetschnellbahn Transrapid oder konventionelle Rad-Schiene-Technik wie etwa der ICE beim Bau der lukrativen 1300 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Peking und Schanghai zum Zuge kommt. Der Minister habe betont: "Egal, wie wir uns entscheiden, Deutschland ist auf jeden Fall dabei." Konkurrenten wie Japan oder Frankreich wurden nicht erwähnt.
Der Eisenbahnminister schlug Kooperationen bei der geplanten Erhöhung der Geschwindigkeit auf 20 000 Kilometern Strecke auf 200 Kilometer vor. Auch sucht China mehr deutsches Engagement beim Bau von U-Bahnen und Regionalbahnen. Ferner ging es um den Kohletransport auf der Schiene. Der Minister lud Deutschland zu einer Beteiligung am laufenden Bau der Eisenbahn nach Tibet ein.
"Ihm ging es nur darum, wie schnell das in die Wege geleitet werden kann", hieß es. Verkehrsminister Stolpe will nach seiner Rückkehr umgehend die Industrie, das Eisenbahnbundesamt und Vertreter des Ministeriums zusammenbringen, um die Vorschläge konkret umzusetzen. Ein Folgetreffen soll es im Frühjahr geben.
Tenzin D. Sewo
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