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TID-Newsletter 2005-03-06
Inhalt:
1. USA: Jährlicher Menschenrechtsbericht über Tibet
2. Kanada: Außenminister Downer und die Menschenrechte in China
3. Kanada: Bombardier erhält Auftrag von China
4. Belgien: Der 14. Dalai Lama verschiebt seinen Besuch auf unbestimmte Zeit
5. Europa zeigt Flagge
1. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten bezeichnet die Situation der Menschenrechte in Tibet als ?arm?, aber es würde eine positive Entwicklung geben hinsichtlich des dritten Besuchs von Repräsentanten des Dalai Lama in China und die vorzeitige Entlassung von einigen politischen Gefangenen.
In dem Bericht wird gesagt, dass durch chinesische Machtinhaber auch weiterhin die Menschenrechte missbraucht werden. Zu diesem Missbrauch gehören außergerichtliche Tötungen, Folter, willkürlicher Arrest, Untersuchungshaft ohne öffentliche Verhandlung und eine langwierige Untersuchungshaft für Tibeter, die ihre politischen und religiösen Ansichten friedlich zum Ausdruck bringen.
Weitere Infos: http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2004/index.htm
2. Der kanadische Außenminister Alexander Downer bezog sich auf die Frage eines Laborabgeordneten zur Pressefreiheit in China auf den Artikel 35 der Chinesischen Verfassung, in dem es u.a. heißt, dass die Bürger der Volksrepublik China Redefreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit genießen. Er fügte dann hinzu, dass er von Berichten wisse, nach denen die Pressefreiheit manchmal eingeschränkt sei.
Weitere Infos: TSG-L@LISTS.MCGILL.CA
3. Das chinesische Eisenbahnministerium erteilte einem Konsortium um den kanadischen
Mischkonzern Bombardier Inc. und mehreren Joint-Venture-Partnern einen Großauftrag
über die Lieferung von insgesamt 361 Passagierwaggons für die neue Eisenbahnverbindung
von Golmud nach Lhasa. Die Auslieferung soll ab Dezember 2005 beginnen. Der Auftragswert
wird insgesamt mit 281 Mio. Dollar angegeben.
Quelle: Wall Street Journal, 25.2.2005
4. Der Dalai Lama verschiebt seinen für Juni geplanten Besuch in Belgien auf unbestimmte
Zeit. Er wollte in Belgien eine fünftägige öffentliche Meditation leiten.
Belgiens König Albert II plant ebenfalls im Juni einen Besuch Chinas. Die belgischen
Medien vermuten, dass China die belgische Regierung vor die Alternative gestellt
habe, den Dalai Lama auszuladen oder ihrerseits die Einladung des belgischen Königs
zurückzuziehen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 8.2.2005
5. Europa zeigt die tibetische Flagge bei der Demonstration in Berlin am 12. März.
Jetzt sind es nur noch ein paar Tage.
Wir sehen uns in Berlin!!!
Am heutigen Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes flaggen in Deutschland 650
Städte, Gemeinden und Landkreise !!! Ein neuer Rekord !
Mehr dazu unter "www.tibet-intitaive.de/tibetflagge"
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