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TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND e.V.

TIBET Protestival

Mahnwachen mit Unterschriftenaktion für
AM Steinmeier auf Riesenplane

7. bis 9. August 2008

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Donnerstag, 7. 8. 2008
Regionalgruppenmitglieder informieren die Bevölkerung über die aktuelle Situation der Menschenrechte in China und Tibet.

Die Tibet-Politik der chinesischen Regierung verstößt gegen den Geist der Olympischen Idee. China versucht die Olympischen Spiele für seine Macht und Propagandazwecke zu missbrauchen, um sich als ein modernes, fortschrittliches, harmonisches und großzügiges Land zu präsentieren, in dem Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit angehören. Hinter dieser Fassade sieht es jedoch anders aus: willkürliche Verhaftungen, Folter, Todesstrafen, extreme Einschränkungen der Meinungs- und Religionsfreiheit,
Verfolgung und kulturelle Unterdrückung von Tibetern.

Deswegen stehen wir am Sternplatz und demonstrieren unsere Solidarität mit Tibet und fordern Herrn Aussenminister W. Steinmeier auf seine stille Diplomatie zu ändern und klar Stellung zu nehmen.

Um 21:00 Uhr haben wir im Rahmen der Aktion "Candle 4 Tibet bunte Lichter entzündet.

Wenn Sie nicht vor Ort sein können,
stellen Sie doch eine Kerze ins Fenster, am besten mit einer tibetischen Flagge.- Dadurch schließen Sie sich der Aktion "Flagge zeigen für Tibet" an.

Amnesty Intenational ließ um 16:00 auf der Alten Mainbrücke schwarze Ballons steigen, um auf die Menschrechtsverletzungen in China hinzuweisen.

Am Freitag den 8.8. von 17:00 – 20:30 Uhr am Sternplatz : Mahnwachen mit Unterschriftenaktion für Steinmeier geht weiter
Am Samstag den 9.8. von 12:00 – 16:00 Uhr am Dominikanerplatz (vor der Augustiner Kirche):
weitere Mahnwachen mit Unterschriftenaktion für Steinmeier. Kommen Sie bitte vorbei und beteiligen Sie sich. Unterschreiben Sie !

Unsere Protestaktionen haben in keiner Weise zum Ziel, das chinesische Volk zu spalten. Wir sind pro-Tibet und wir kämpfen für Menschenrechte und Gerechtigkeit in Tibet, aber wir sind nicht anti-China. Wir verurteilen aufs Schärfste die repressive Tibet-Politik der chinesischen Regierung, und sehen dabei auch, dass viele Chinesen unter ganz ähnlichen Repressionen zu leiden haben. Die Internet- und Pressezensur verwehrt der chinesischen Bevölkerung den freien Zugang zu Informationen. Die harschen Reaktionen im Land auf die Tibet-Proteste müssen in diesem Kontext betrachtet werden. Für die meisten Chinesen ist Tibet eine Urlaubs- und keine Unruhegegend. Die Propaganda der KP verschweigt der Bevölkerung die Tatsache, dass es jede Menge Probleme in Tibet gibt und vor allem, dass Tibet einmal souverän war.