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Würzburg zeigt sich !
Unterstützung für Tibet OSTERMARSCH am Samstag 22. März 2008
Vom Theatervorplatz durch die Schönbornstr. und Juliuspromenade zum Barbarossaplatz. Kundgebung zum Ostermarsch 2008. Tibeter halten emotionale Rede und fordern die Einstellung der Gewalt und Repressionen in Tibet und die Zulassung freier Journalisten sowie den Dialog mit dem Dalai Lama durch das kommunistische Regime Chinas.
Bilder von Bernd J. Fertig
Unruhen in Tibet seit dem 12.3.2008 dem 49. Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen die chinesische Besatzung. Damals kamen tausende Menschen im Gewehrfeuer der Chinesen ums Leben und der Dalai Lama musste aus seinem Land nach Dharamsala/Indien fliehen.
Die jahrelange Unterdrückung von Kultur, Sprache, Religion und Freiheit, die Repressionen, Folter, Enteignung und die steten Menschenrechtsverletzungen sind nur offensichtliche Gründe für den Unmut der Tibeter. Die legitime Vertretung der Tibeter, das religiöse und politische Oberhaupt S.H. der 14. Dalai Lama mahnt zum strikten Gebot der Gewaltfreiheit und ruft den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao zum Dialog auf sowie einem Ende der Gewalt. Er bittet das kommunistische Regime ein aufrichtiges Angebot für eine Lösung des Tibet-Problems vorzulegen. Seit Jahren fordert das tibetische Volk das Recht auf kulturelle und religiöse Selbstbestimmung um sein Überleben sichern zu können.
Chinas Propagandamaschinerie verfolgt eine Strategie der Abschottung der Unruheprovinzen. Alle ausländischen Journalisten und Touristen wurden ausgewiesen. China will unbedingt verhindern, dass die Truppenaufmärsche, das gewaltsame Vorgehen gegen Protestierer durch die Medien der Welt gehen. Die chinesische Internetpolizei verhängte eine Totalblockade und steuert weiter ihre Propagandapolitik um die Welt für blöd zu verkaufen. (Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen, prüfen Sie die Informationen und wägen mit Verstand ab!) Seit dem 12.3.2008 verbreitet China seine Version, dass die Unruhen das Werk der Dalai-Clique sind. Der Parteichef Tibets Zhang Quingli sagt: "Das religiöse Oberhaupt der Tibeter sei ein Teufel, ein Wolf in der Kleidung eines Mönches". Das zeigt wie irregeleitet und propagandistisch die kommunistische Partei ist. Die Verhaftungen gehen weiter, die Proteste gegen die kommunistische Herrschaft ebenfalls.
20.000 paramilitärische Polizisten sind in fünf Orten der tibetischen Region Gansu entsandt worden um für "Ruhe" zu sorgen. Das TCHRD (Exiltib. Zentrum für Menschenrechte und Demokratie) meldet in Aba/Sichuan, dass mind. 20 Tibeter erschossen sein sollen.
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