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TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND e.V.

TID FLAGGENTAG
49 Jahrestag
des tibet. Aufstandes in Lhasa
gegen kommunistische chinesische Besatzer

auf der alten Mainbrücke in Würzburg am 8. März 2008

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HIER BILDER VON 2008

Würzburg zeigt Flagge für Tibet

 49. Jahrestag des Aufstandes des tibetischen Volkes gegen die chinesischen Besatzer

Die Stadt Würzburg hisst als Zeichen ihrer Sympathie mit dem Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und der versöhnlichen Politik des Dalai Lama die tibetische Nationalflagge. In diesem Jahr weht diese symbolträchtige Flagge zum Ersten Mal vom Grafeneckart und nicht wie in den vergangenen Jahren nur am Bahnhofvorplatz.

Die TID Regionalgruppe Würzburg wird am Samstag, den 8. März von 10-14.00 h einen Infostand zum Flaggentag auf der „alten Mainbrücke“ veranstalten. Hier gibt es auch Informationen zum Besuch S.H. des XIV. Dalai Lama im Mai 2008 in Nürnberg und Bamberg, der auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland erfolgt.

 Als Zeichen der Solidarität und um das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung zu unterstützen, zeigen seit 1996 in ganz Europa Städte, Landkreise und Gemeinden die tibetische Nationalflagge an ihren Rathäusern oder anderen öffentlichen Gebäuden. Die Beteiligung an dieser Aktion steigt vor Jahr zu Jahr. An der Flaggenaktion die von der Tibet Initiative Deutschland organisiert wird zeigen in diesem Jahr mehr als 900 Städte und Gemeinden ihre Solidarität für das von China besetzte Himalaja-Land. 

Pressemitteilung der TID zum 49. Jahrestag des Aufstandes ........

Am Montag, dem 10. März 2008 jährt sich zum 49. Mal der Jahrestag des Aufstandes des tibetischen Volkes gegen die chinesischen Besatzer. Am 10. März 1959 hatte sich das tibetische Volk zehn Jahre nach dem Einmarsch der "Volksbefreiungsarmee" in der Hauptstadt Lhasa gegen die übermächtigen Invasoren erhoben. Bei den mehrtägigen Kämpfen verloren nach offiziellen chinesischen Angaben mehr als 87.000 Tibeter ihr Leben. Sie machen jedoch nur einen minimalen Anteil der Opfer aus, die die Jahrzehnte der Gewaltherrschaft forderten. 1,2 Millionen Tibeter kamen bis heute durch Hunger, Zwangsarbeit, Haft, Folter und Hinrichtungen ums Leben.
Die kommunistischen Besatzer zerstörten seither über 6.000 Klöster, Tempel und andere Kulturdenkmäler. Sie unterdrücken nach wie vor die tibetische Sprache und Religionsausübung. Der Alltag der Tibeter wird bis zum heutigen Tag geprägt durch die stände Bedrohung, die sogar Kinder betrifft, inhaftiert und in eins der zahlreichen Arbeitslager gebracht zu werden. 

Auch im vergangenen Jahr hat sich die Situation weiter verschlechtert und die Hoffnung wurde enttäuscht, dass sich im Bereich der Menschenrechtsverletzungen in Tibet anlässlich der Vergabe der Olympischen Spiele an China etwas zum Guten wenden würde.Durch die im Sommer 2006 in Betrieb genommene Eisenbahnlinie wird der Zustrom chinesischer Siedler erleichtert und die tibetische Bevölkerung weiter sinisiert.

Die Bemühungen des Dalai Lama, China zu Verhandlungen zu bewegen blieben erfolglos und und trotz der abweisenden Haltung Chinas beteuert der Dalai Lama, dass er weiterhin konsequent an seiner Politik der Gewaltlosigkeit und Toleranz festhält. Er verzichtet nach wie vor auf die - Tibet völkerrechtlich zustehende - Unabhängigkeit und fordert echte Selbstverwaltung innerhalb des chinesischen Staatsverbandes. S. H. der Dalai Lama fordert das Recht des Tibetischen Volkes auf Kulturelle und Religiöse Selbstbestimmung ein. Die chinesischen Machthaber unterdrücken die Ausübung der Religionsfreiheit brutal im letzten Jahr und ahnden friedliche Proteste mit härtesten Strafen. 

Durch den Empfang des Dalai Lama hat unsere Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel, eine klare Botschaft gegen Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und Identität erteilt. Auch der Bundestag und das Europäischen Parlament beschäftigten sich mehrmals mit der Tibet Frage, zuletzt das Europäische Parlament im Dezember 2007. Es zeigt sich "tief besorgt über die Meldungen von anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Tibet und den übrigen von Tibetern bewohnten Provinzen, dazu gehören Folter, willkürliche Festnahmen und Haft, Unterdrückung der Religionsfreiheit, willkürliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Lager zur Umerziehung der Arbeit."

Bernd J. Fertig, (public relations, Mitglied der Regionalgruppe Würzburg)
0931 - 66 18 19
Würzburger Str. 55
97084 Würzburg


Es drohen in Tibet strengste Strafen, diese Flagge zu besitzen oder gar öffentlich zu zeigen. Sie gilt als das Symbol eines Freien Tibets.

Die heutige tibetische Flagge entstand unter dem 13. Dalai Lama (1876 - 1933).

Ihre Symbole:

Goldener Rand
Der goldene Rand an den drei Seiten (links, oben, unten) steht für die Verbreitung der Ideale der buddhistischen Lehre.

Strahlen
Die zwölf roten bzw. blauen Strahlen symbolisieren die aus den sechs Urstämmen hervorgegangenen zwölf alten Stämme Tibets. Die rote und blaue Farbe weist auf die zwei Schutzgottheiten Tibets hin (Palden Lhamo und Tschamsi)

Weisser Berg
Der weisse Berg ist Sinnbild des von Schneebergen umsäumten Tibets.

Sonne
Die aufgehende Sonne der Freiheit bedeutet Wohlergehen und Glück für das Land.

Schneelöwen
Die beiden mythischen Schneelöwen stellen die Macht der weltlichen und geistlichen Herrschaft dar.

Flammende Juwelen
Die drei flammenden Juwelen (Norbu) in den Pranken der Löwen stehen für die Verehrung der sogenannten "Drei Juwelen", das heisst Buddhas, seiner Lehre und der Gemeinschaft seiner Anhänger.

Rundes Juwel Das untere, runde Juwel fordert die Tibeter auf, stets die Gesetze hochzuhalten.