Stand vom 7.Mai 2006

Bilder des Mandalas
2. Tibetwoche Würzburg
Würzburg und Umgebung
Donnerstag, 25. Mai, von 16.00 - 16.20 Uhr
Tanzvorführung am Tibetstand im Rahmen der Veranstaltung Frühling International (11.00 bis 17.00 Uhr)
Veranstaltungsort: Gartenschaugelände, am Spanischen Stier, Würzburg
Donnerstag, 25. Mai, 19.30 Uhr
Tara-Puja
Veranstaltungsort: Meditationsraum Tara Sangye Choeling, Martin-Luther-Str. 2 / 4. Stock
(neben dem Restaurant Luisengarten), Würzburg

Donnerstag, 25. Mai bis Mittwoch 31. Mai 2006
Erstellung eines Medizin-Buddha Sand-Mandalas
Donnerstag 25. Mai 2006, um 14.00 Uhr
Feierliche Eröffnung des Sand-Mandalas
Freitag 26. Mai bis Dienstag 30. Mai 2006, täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr
Erstellung des Medizin-Buddha Sand-Mandalas
Mittwoch 31. Mai 2006, um 14.00 Uhr
Rituelle Auflösung des Sand-Mandalas, Verteilung des Sandes und anschließend Übergabe des Restes in ein fließendes Gewässer
Veranstaltungsort: ZOM, Uniklinik Würzburg, Josef-Schneider-Straße 2, 97087 Würzburg
Veranstalter / Kontakt: TID, RG Würzburg, Eva Anderson, Tel.: 0931 / 530 09. Fax: 0931/164 51, www.tibet-wuerzburg.de
Sonntag 28. Mai 2006, um 11.00 Uhr
Tibetisches Brunch zubereitet von den Nonnen des KGL-Klosters dabei können die Teilnehmer nach Herzenslust fragen, was sie schon immer über das Leben in einem tibetischen Nonnenkloster wissen wollten. Um Anmeldung wird gebeten!
Veranstaltungsort: Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Wilhelm-Schwinn-Platz 3, 97070 Würzburg
Veranstalter / Kontakt: Rudolf-Alexander-Schröder-Haus Tel.: 0931 / 321-750,
Fax: 0931 / 321-7517, www.schroeder-haus.de
Sonntag 28. Mai 2006, um 19.30 Uhr
Tänze, Gesänge, Rituale
Veranstaltungsort: TVO Halle, Jahnstraße, Ochsenfurt
Veranstalter / Kontakt: TID, RG Würzburg, Eva Anderson, Tel.: 0931 / 530 09. Fax: 0931/164 51, www.tibet-wuerzburg.de
Montag 29. Mai 2006, um 19.30 Uhr
Im Rahmen der Würzburger Erzähltage; „Tibets heiliger Narr und 21 Nothelferinnen“ -
Illustriert von den Nonnen des KGL Klosters
Veranstaltungsort: Jugendbildungsstätte Unterfranken, Berner Str. 14, 97084 Würzburg
Veranstalter / Kontakt: Jugendbildungsstätte Unterfranken, Stefanie Frische (Bildungsreferentin), Tel.: 0931 / 60060-410, Fax: 0931 / 600 60-401, stefanie.frische@jubi-unterfranken.de,
www.jubi-unterfranken.de
Rödelsee
Mittwoch 31. Mai 2006, um 19.30 Uhr
Tänze, Gesänge, Rituale
Veranstaltungsort: Löwenhof, Auf dem Kirchenplatz 14, 97348 Rödelsee
Veranstalter / Kontakt: Familie Pischl, Spielmannstr. 15, 97346 Iphofen, Tel.: 0932 / 338 35 und Eva Anderson, Tel.: 0931 / 530 09. Fax: 0931 /164 51, www.tibet-wuerzburg.de
Kitzingen
Freitag 26. Mai 2006, um 19.30 Uhr
Gospel und Soul
Ein einmaliges musikalisches Happening für Liebe und Mitgefühl des Gospelchors SICANTIAMO mit den Nonnen des KGL-Klosters
Veranstaltungsort: Landratsamt, Kaiserstr. 4, Kitzingen
Veranstalter / Kontakt: : TID, RG Würzburg, E. Anderson, Tel.: 0931 / 530 09. Fax: 0931/164 51, www.tibet-wuerzburg.de
Himmelsbotinnen aus Tibet
Tibetische Nonnen aus Kathmandu auf Deutschlandtour mit farbenprächtigen Tänzen und traditioneller Kultur
Würzburg, 25.5.2006 - Es ist wieder soweit: Die tibetische Nonnen aus dem Khachoe Gakyil Ling-Kloster in Kathmandu kehren im Mai nach Würzburg zurück! Sie gestalten ein Medizin-Buddha Mandala im ZOM (Zentrum für operative Medizin, Uniklinik) und zeigen ihr farbenprächtiges und lebensfrohes Kulturprogramm in verschienenen Orten im Landkreis (Ochsenfurt, Kitzingen, Rödelsee).
Bei ihrer Tournee durch Deutschland und Österreich ist an vielen Veranstaltungsorten die Nachfrage nach dem heilbringenden Streuen eines Sand-Mandals. - Gerade in schwierigen wirtschaftlichen Umbruchzeiten stellen sich viele Menschen wohl die Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens, erleiden materielle Einbußen und Verluste und spüren daher ein Bedürfnis nach anderen Werten sowie Mitgefühl und Wärme. Und nichts verdeutlicht die Vergänglichkeit alles Irdischen besser als diese rituellen Meditationsbilder: Erstellt in tagelanger Filigranarbeit aus feinstem bunt gefärbten Sand, wird das Mandala nach Fertigstellung feierlich zerstört und wieder in den universellen Kreislauf übergeben nämlich in ein fließendes Gewässer. Auf diese Weise wird die Vergänglichkeit alles Geschaffenen bewusst gemacht, aber auch die Heilwirkung durch das Loslassen. Wer sich und anderen etwas Gutes tun will, kann durch eine selbstgewählte Spende die Nonnen während des rituellen Mandala-Streuens für spezielle Anliegen, Gesundheit, Glück und Erfolg beten lassen. Als heilbringender Segen kann auch etwas Sand mit nach Hause genommen werden.
Bei den Aufführungen zeigen die Nonnen kraftvolle Tänze aus der buddhistischen Klostertradition, die sich nicht unbedingt nur auf religiöse Themen im engeren Sinn beziehen, sie bieten spirituellen Gesängen dar und mancher Programmpunkt trägt zur Erheiterung des Publikums bei.- Tibeter sind von Natur aus humorvoll und witzig.- Der Abschlusstanz ist eine Schöpfung unserer Zeit und dadurch erfolgt der Brückenschlag zur Gegenwart und in die westliche Welt.
Die Nonnen verstehen sich auch auf die Zubereitung traditioneller tibetischer Spezialitäten wie Buttertee, Momos und Tsampa. Auf diese Weise wird neben dem Seelenheil auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wer daran teilhaben möchte, kann sich zum Brunch im Rudolph-Alexander-Schröder-Haus anmelden.
Außerdem stellen sich die Nonnen bei dieser Gelegenheit dem Gespräch mit Menschen, die mehr über das Leben in einem tibetischen Nonnenkloster wissen möchten.
Mehr als zwei Monate reisen die Himmelstänzerinnen quer durch die Bundesrepublik, um mit dem Erlös aus den Veranstaltungen und den gesammelten Spendengeldern ihr irdisches Dasein zu verbessern. An oberster Stelle steht dabei ein Neubau für Ess- und Schlafräume sowie einer Küche für die über 360 Nonnen.
Mit ihrem vielfältigen tibetischen Kultur-Programm wollen die lebensfrohen Dakinis (Himmelsbotinnen) aber auch auf die bedrohliche politische Flüchtlingssituation in Nepal hinweisen und zur weltweiten Unterstützung mahnen. Der bewegende Protest gegen die Verletzungen der Menschenrechte unter dem chinesischen Regime in Tibet findet mit Lebensfreude statt und öffnet gerade so die Herzen der Zuschauer, die auf diese Weise selbst reich beschenkt und beflügelt nach Hause gehen.
Wie wichtig kultureller Austausch für ein friedliches und verbundenes Miteinander sowie das tiefere Verständnis des Anderen ist, unterstreicht seine Heiligkeit Tenzin Gyatso, der XIV. Dalai Lama, in seinem Grußwort zum Festival Musica Sacra International, das vom 2. bis 10. Juni 2006 in Marktoberdorf / Allgäu unter Mitwirkung der Nonnen stattfindet: „Harmonie zwischen den verschiedenen Religionen ist unabdingbar für den Frieden, nicht nur für die Welt als Ganzes, sondern auch in unserem allernächsten Umfeld. Um wahre Harmonie zu entwickeln, ist es extrem wichtig dass wir aufrichtigen Respekt füreinander kultivieren. Religiöse Unterschiede dürfen nicht Grund für Feindschaft sein. Religion sollte die Basis für Freundschaft, Brüderlichkeit und Schwesternschaft sein. Unter den vielen Formen, in denen menschlicher Geist versucht hat, seine innersten Sehnsüchte und Empfindungen auszudrücken, ist Musik vielleicht die universellste. Sie symbolisiert die Sehnsucht nach Harmonie, mit sich selbst und den anderen, mit der Natur und mit dem Spirituellen, das uns erfüllt und uns umgibt. Es ist etwas in der Musik, das überwindet und verbindet. Dies wird besonders deutlich in der sakralen Musik einer jeden Glaubensgemeinschaft - Musik, die universelle Sehnsucht ausdrückt, die von allen Menschen der Welt geteilt wird.“
Ulrich Templer
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