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TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND e.V.
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Rituelle Tänze, tibetische Freiheitslieder
Buddh. Nonnen aus Kathmandu, Nepal
Samstag, 6. 10. 2007 ESG
Dagri Rinpoche am 5.10.07, 19.30 RAS-Haus
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Würzburg
Samstag, 6. Oktober 2007 - 19.30 Uhr
„Tänze, Gesänge und Rituale“
Veranstaltungsort: Evangelische Studenten Gemeinde (ESG), Friedrich-Ebert-Ring 27b, Würzburg
Veranstalter / Kontakt: Ausländerbeirat der Stadt Würzburg, Frau Gundermann,
Tel.: 0931 / 37-32 29, auslaenderbeirat@stadt.wuerzburg.de, www.wuerzburg.de/auslaenderbeirat
und: Tibetinitiative Deutschland (TID), RG Würzburg, Eva Anderson, Tel.: 0931 / 530 09,
tibet-w@t-online.de, www.tibet-wuerzburg.de
Presseinformation
Botschafterinnen des Friedens aus Tibet
Tibetische Nonnen aus Kathmandu präsentieren auf ihrer Europatour farbenprächtige Tänze und traditionelle Kultur
Würzburg, 13. September 2007 - Sechs tibetische Nonnen aus dem Kloster
Kopan in Kathmandu machen eine Tournee durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz. Dargeboten werden je nach Veranstaltungsort neben dem Streuen eines Sand-Mandalas in tagelanger Filigranarbeit, dynamische sakrale Tänze, spirituelle und politische Gesänge, die S.H. den Dalai Lama
und die Freiheit Tibets zum Thema haben. Für das leibliche Wohl wird durch traditionelle tibetische Spezialitäten wie Buttertee und Momos gesorgt. In Deutschland sind die Nonnen ab Anfang Oktober in Würzburg, Frankfurt (wo sie eine Sandmandala streuen) , Bremen und Haan sowie Ende November im Umfeld von Nürnberg zu sehen.
Mit ihrem farbenprächtigen und lebensfrohen Programm wollen die sechs Dakinis (Himmelsbotinnen) zahlreiche Spenden sammeln für den bereits begonnenen Neubau des Nonnenklosters mit einem Tempel, der Platz für bis zu 1000 Nonnen bietet. Auf diese Weise leisten alle Besucher einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Vision von Lama Lhundrup, dem spirituellen Oberhaupt des Klosters, möglichst vielen Frauen ein spirituelles Zuhause bieten zu können. Darüber hinaus wollen die sechs Botschafterinnen des Friedens gerade im Hinblick auf die Olympiade 2008 in Peking auf die Bedrohung ihrer kulturellen Wurzeln in ihrer Heimat und die höchst ungewisse politische Flüchtlingssituation in Nepal hinweisen. Dieser bewegende Protest gegen die Verletzungen der Menschenwürde findet voll Lebensfreude statt und öffnet gerade so die Herzen der Zuschauer, die auf diese Weise selbst reich beschenkt und beflügelt nach Hause gehen.
Neue Heimat für viele Frauen
Knapp zwei Monate reisen die sechs Nonnen durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz, um mit dem Erlös aus den Veranstaltungen und den gesammelten Spendengeldern ihr irdisches Dasein zu verbessern. Denn mit über 360 Nonnen platzt das Kloster mittlerweile aus allen Nähten und die Lebensumstände werden zunehmend beschwerlicher. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bewerberinnen von Jahr zu Jahr und die Warteliste wird immer länger. Denn viele Frauen und Mädchen aus Tibet und den Randgebieten Nepals, aber auch aus Indien und Bhutan bitten um Aufnahme in das Kloster.
Um diesen Frauen eine neue Heimat bieten zu können, wurde nach langjähriger Planung im April mit einem Neubau für das Nonnenkloster begonnen. Im neuen Tempel sollen bis zu tausend Menschen Platz finden und in den oberen Stockwerken sind Büro- und Schlafräume vorgesehen. Mittlerweile ragt das neue Gebäude bereits zehn Meter in die Höhe. Dieses ehrgeizige Projekt, das auch vielen Menschen aus der Region Arbeit bietet, ist jetzt in Gefahr, da die Preise, unter anderem für Beton, in die Höhe schießen. Aus diesem Grund bitten die Nonnen auf ihrer diesjährigen Tour ganz besonders um Unterstützung für den Klosterneubau.
Kein Fest der Freude für Tibet
Die Volksrepublik China rüstet sich für Olympia 2008 in Peking und präsentiert sich der Welt in diesem Jahr medienwirksam mit einer groß angelegten Imagekampagne als offenherziger Gastgeber. Für Tibet selbst erweist sich die Olympiade zunehmend nicht als Fest der Freude. Um Unruhen bereits im Keim zu ersticken, wächst der Druck auf die Bevölkerung stetig und die Angst vor Restriktion wie Überwachung und Umsiedlung ist groß. Daher ist es den Nonnen gerade in dieser Zeit wichtig, mit ihrer Kul-Tour im Ausland Präsenz zu zeigen und auf friedliche Art und Weise zur weltweiten Unterstützung zu mahnen. Ganz im Sinne seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama: Kommunikation und kultureller Austausch, belebende Begegnung.
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Freitag, 05 Oktober, 19.30 Uhr
Referent: Dagri Rinpoche, Dharamsala, Namgyal Kloster (Kloster S.H. des Dalai Lama), Indien
Gemeinsam mit Tibet-Initiative Würzburg im Rudolf Alexander Schröder Haus
Wie der Geist das Herz heilen kann
Was wir erlebt haben, hinterlässt seine Spuren in uns. Das gilt vor allem für tief sitzende Enttäuschungen und Verletzungen. Sie verfestigen sich zu emotionalen Mustern, die uns davon abhalten, offen im Hier und Jetzt zu leben. Wie lässt sich, bildlich gesprochen, das verletzte Herz heilen? Das buddhistische Geistestraining zeigt uns Wege, wie wir achtsam mit der Unruhe des Herzens umgehen können.
Dagri Rinpoche, 1956 in Tibet geboren, ist ein hochkarätiger Lehrer des tibetischen Buddhismus. Nach seiner Flucht 1983 studierte er in Südindien buddhistische Philosophie und erwarb den Geshegrad (entspricht dem Doktortitel). Der Dalai Lama berief ihn 1999 nach Dharamsala. Seit 2002 bereist er Europa, um zu lehren. Mit seiner Herzensgüte und seiner natürlichen Bescheidenheit gewinnt er uneingeschränkt die Herzen der Menschen.
Übersetzer: Franz Dick, Tibetisches Zentrum HH
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